Mentorin des Jahres 2018

Der Titel "Mentorin des Jahres" wurde erstmals 2018 vergeben. Den Rahmen für die Verleihung bot der 1. Deutsche Mentoring-Tag am 18. September in Frankfurt. Im Folgenden präsentieren wir einen Auszug aus der Laudatio, gehalten von Frau Tigges-Mettenmeier:

„Einer guten Mentorin/einem guten Mentor gelingt es, …

  • die Mentee durch den Dschungel von Einflussfaktoren in die Zielfindung zu führen.
  • auch Persönliches anzuhören, ohne in den „Beziehungskrisen“ der Mentee zu ertrinken.
  • geduldig zu sein – der Mentee beim Strampeln zusehen, ohne gleich den Rettungsring zu werfen.
  • zuzuhören und nicht auf Stichpunkte zu warten, um die eigenen Geschichten zu erzählen.
  • nachzufühlen und die Resonanzen zu kommunizieren, ohne vom Weg abzukommen.
  • aus der eigenen Erfahrung zu berichten, ohne Prophet/in zu sein.
  • die/den Mentee immer als Experten/in der eigenen Geschichte und Entwicklung zu akzeptieren.
  • die Mentee zum Ausprobieren zu ermutigen und dazu, Ziele immer wieder in Frage zu stellen.“

Diese Fähigkeiten sind als Kriterien für den Mentor/die Mentorin des Jahres gewählt worden und führten zur Nominierung und zur Auszeichnung von Frau Dr. Birgit Vemmer. 

Dies sagte Frau Tigges-Mettenmeier in ihrer Laudatio über die ausgezeichnete Mentorin des Jahres:

20181212 Birgit Vemmer Mentorin des Jahres 2018„Zur Mentorin des Jahres

Sie ist als Mentorin des Jahres ausgewählt worden: Frau Dr. Birgit Vemmer.
Als studierte und promovierte Mathematikerin ist sie von rationaler, strukturierter Beruflichkeit geprägt. Jedoch haben die Menschen sie immer interessiert. Deren Förderung im beruflichen Kontext, in Verbänden und Vereinen war und ist ihr ein ganz besonderes Anliegen. Sie steht dafür, Frauen „nachzuziehen“ und sichtbar zu machen. Frauensolidarität und Frauenförderung ist für sie eine Herzensangelegenheit. Da liegt es für sie nahe, in Netzwerken und als Mentorin wirksam zu sein.
Über die Aktivitäten im eigenen Unternehmen hinaus fand Frau Dr. Vemmer 2010 im NRW-weiten Mentoring-Programm KIM (Kompetenz im Management) ihre erste Mentee. 2014 konnte ich sie als Mentorin im Cross Mentoring OWL, einem großen regionalen Programm zur Förderung von Potenzialträgerinnen gewinnen. Seitdem ist sie dort engagiert – aktuell betreut sie eine Mentee aus dem Unternehmen MIELE.

Sie ist ein Role Model durch ihre eigene berufliche Karriere – heute als selbständige Beraterin tätig, Mitglied des Aufsichtsrates der CEWE-Stiftung (einem börsennotierten Unternehmen) und stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates der Porta Unternehmensgruppe

Sie bietet den Mentees einen Erfahrungsschatz – aus ihrem beruflichen Aufstieg von der Beraterin, Projektleiterin und Managerin mit immer wachsenden Verantwortungsbereichen bis zur Geschäftsführerin DACH der itelligence AG in einem männlich dominierten Umfeld bis zur beruflichen Selbständigkeit und den aktuellen Aufsichtsratspositionen – ihre Mentees kamen aus der Unternehmensberatung, aus der Linie in einem Industrieunternehmen, Stabsstelle der GF in einem großen technischen Unternehmen, eine Unternehmensnachfolgerin und aktuell eine junge Frau, die sich in einem agilen Innovationsteam positioniert. Den unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die sich in sehr verschiedenen Umfelden behaupten müssen, gibt sie das, was Mentoring ausmacht: hohe Aufmerksamkeit und eine ganz individuelle persönliche Unterstützung. Auf jede neue Mentee ist Frau Dr. Vemmer immer wieder neugierig.

Sie nutzt ihre hohe Reflexionskompetenz im Zusammenspiel mit Kommunikations- und Analysekompetenzen und zahlreichen Tools ganz individuell für die Tandemarbeit. Sie entwickelt neue Tools, die sie dem Mentorinnen-Netzwerk zur Verfügung stellt und referiert zu relevanten Managementthemen.

Ihre Freude an der Entwicklung junger Menschen und ihr besonderes Anliegen, weibliche Potenzialträgerinnen zu fördern, verbunden mit ihrem konzeptionellen Blick auf das Programm, macht sie zu einer erfolgreichen Mentorin und einer wertvollen Sparingspartnerin und Netzwerkerin in unserem Programm.

Die Qualität der Tandemarbeit messen wir regelmäßig mit der Abfrage bei den Mentees zu Zufriedenheits- und Zielerreichungsgrad. Frau Dr. Vemmer bekommt von ihren Mentees die besten Bewertungen, auch wenn eine Mentee sich zunächst schwer damit tat, „Kärtchen zu schreiben“.

Sie ist Fördererin, Vorbild und insbesondere Mutmacherin für ihre Mentees und die Mentees im Netzwerk."

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